Ein vermeintlicher Notfall am Wasser hat in der Nacht zu einem größeren Einsatz der Berliner Feuerwehr geführt. Gegen 23:20 Uhr ging ein Notruf ein, in denen von einem lauten Schrei am Charlottenburger Ufer im Ortsteil Charlottenburg berichtet wurde. Aufgrund der unklaren Lage rückten die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot an – darunter auch ein Hubschrauber zur Unterstützung aus der Luft.

Vor Ort suchten Feuerwehr und Rettungskräfte das Ufer sowie angrenzende Bereiche intensiv ab. Auch Feuerwehrtaucher kamen zum Einsatz: Sie durchkämmten den Uferbereich systematisch und suchten das Wasser nach möglichen Hinweisen auf eine in Not geratene Person ab.

Der Hintergrund der gemeldeten Geräusche blieb zunächst unklar. Mehrere Passanten gaben jedoch an, kurz zuvor Biber in der Nähe gesehen zu haben. Ebenfalls die Einsatzkräfte entdeckten vor Ort mehrere schwimmende Biber. Der Anrufer selbst berichtete von einem Tier im Wasser, konnte aber nicht sicher sagen, ob es sich bei dem gehörten Laut um einen menschlichen Schrei oder um ein Geräusch der Tiere gehandelt habe.
Trotz der umfangreichen Maßnahmen konnten die Einsatzkräfte nach ersten Erkenntnissen keine Hinweise auf eine vermisste oder verletzte Person finden. Der Einsatz wurde nach eingehender Suche schließlich ohne Feststellung eines Notfalls beendet.
Fotos ©Pierce Adler